Der gehorsame Teenager – Mythos oder Realität?

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der gehorsame Teenager

Was verstehen wir unter „Gehorsam“? Alle Eltern kennen die Launen ihrer Kinder. Manche Kinder sind gehorsamer, andere wiederum echte „Rebellen“.Wenn der Ungehorsam eines Teenagers scheinbar alle Grenzen überschreitet und zu großen Unannehmlichkeiten führt, sucht jeder Erwachsene nach einem Weg, diesen heftigen Gefühlsausbruch zu bändigen. Aber ist Ungehorsam wirklich so beängstigend? Was meinen wir mit diesem Wort? Für uns bedeutet es oft die Abwesenheit von „Negativität“ bei einem Kind: Ruhe, Unterwürfigkeit, Demut. „Braven“ Kindern wird beigebracht, ihre Eltern und andere Erwachsene nicht mit Kleinigkeiten zu belästigen, keine Unannehmlichkeiten zu verursachen und keine Fremden zu verärgern. Kinder, die es gewohnt sind, negative Gefühle zu unterdrücken, unterdrücken automatisch auch positive. Sie werden unsicher und fühlen sich selbst in angenehmen Situationen unwohl.

Um die Ursache für den Ungehorsam eines Teenagers zu finden, müssen Sie sich zunächst selbst verstehen. Analysieren Sie den letzten Konflikt. Was hat Sie überwältigt: Wut, Zorn oder Gereiztheit? Psychologen sind der Ansicht, dass man, um die Ursache für den Ungehorsam eines Kindes zu verstehen, zunächst nachvollziehen muss, wie sich die Eltern beim „Wutanfall“ gefühlt haben. Konstantin Jurjew, ein Psychologe für Teenager, kann Ihnen helfen, die Wurzeln des Problems und mögliche Lösungen zu finden; er verfügt über Erfahrung und Kenntnisse in der Psychologie dieser Altersgruppe.

Hier sind einige Situationen, die Ihnen helfen, sich selbst besser zu verstehen:

• Wenn Sie merken, dass Sie gereizt sind, braucht Ihr Kind wahrscheinlich Aufmerksamkeit. Stellen Sie sich zum Beispiel folgende Situation vor: Sie kommen spät von der Arbeit nach Hause und haben Arbeit mitgebracht. Ihre Priorität ist es, diese zu erledigen. Doch Ihr Kind lenkt Sie mit seinen Eskapaden ständig ab. Die Schlussfolgerung ist, dass das Kind mit seinen Wutanfällen versucht, um jeden Preis Aufmerksamkeit zu bekommen, selbst wenn es dafür Unfug anstellen muss. Aber zumindest erntet es negative Aufmerksamkeit.

Wenn Sie merken, dass Sie wütend werden, liegt das wahrscheinlich an Ihrer Überfürsorglichkeit. Durch trotziges Verhalten beansprucht Ihr Kind sein Recht, Entscheidungen zu treffen und Unabhängigkeit zu üben, ungeachtet der Dummheit und sogar der Gefahr seiner Handlungen.

• Ressentiment. Für Eltern entsteht dieses Gefühl ganz natürlich, wenn ein Teenager Rache nehmen will. Die Gründe können sehr unterschiedlich sein. Dies ist eine unangenehme Bemerkung, ein Verbot und sogar der Wunsch, Ihre Aufmerksamkeit nicht mit dem Rest der Familie zu teilen. Hier wird das Kind von dem Wunsch getrieben, Ihnen den gleichen Schmerz zuzufügen, den es empfinden musste. Zärtlichkeit wird helfen. Umarmen Sie Ihr Baby, es wird sich vor Ihren Augen verändern.

• Es kommt auch vor, dass Sie verzweifelt sind. Dies deutet darauf hin, dass das Kind kein Selbstvertrauen hat. Vielleicht glaubt das Baby aufgrund häufiger Misserfolge nicht an seine eigene Stärke, bestimmte Aktivitäten sind ihm gleichgültig. Mit dieser Gleichgültigkeit schützt er sich vor Verlusten. Lob wird die Situation retten. Die guten Eulen haben kein Mitleid.

Wie man die „Freundschaft“ zwischen einem Teenager und einem Erwachsenen wiederherstellt

Zunächst müssen Sie verstehen, dass Gehorsam unmöglich ist, ohne dass das Kind Ihre Handlungen versteht. Sprich mit ihm. Vermeiden Sie die Fragen Ihres Kindes nicht. Antworten Sie ernst, aber in einer Sprache, die er versteht.

Vergessen Sie nicht, Ihrem Kind für die geleistete Arbeit zu danken, auch für die unbedeutendste Hilfe. Ermutigen Sie ihn zum Handeln mit warmen Worten, vergessen Sie nicht das Lob. Für ein Kind ist es sehr wichtig, die Bedeutung seiner Handlungen zu spüren.

In einer Beziehung mit einem Teenager ist Körperkontakt sehr wichtig. Wenn Sie eine Bitte äußern, legen Sie Ihren Arm um die Schultern des Kindes, und wenn Sie sich für seinen Gehorsam bedanken, schauen Sie ihm mit einem warmen Blick in die Augen. Ein Teenager sollte einen Erwachsenen nicht als Diktator, sondern als Verbündeten sehen.

Um das Verhalten eines Kindes zu verstehen, müssen Sie zunächst sich selbst verstehen. Schließlich ist ein Teenager ein Spiegelbild der Erwachsenen, die ihn umgeben.

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